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Firetrace® Objektschutz – Löschanlagen

Die Umbra FSP ist der deutschsprachige Distributor für Firetrace®-Produkte in Europa. Firetrace® ist eine autonome Brandschutzlösung für gezielten Schutz von kleinvolumigen Räumen – z. B. von Fahrzeugen und Schaltschränken bis zu Serverräumen, Produktionsanlagen und EDV Anlagen.

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Was ist Firetrace®?

Firetrace Systemkomponenten: Löschmittelbehälter, druckluftbeaufschlagter Detektionsschlauch, Pressure Switch Module und Löschdüsen

Firetrace® erkennt einen Brand direkt an seiner Entstehungsquelle und löscht ihn, bevor sich Feuer und Rauch im gesamten Raum oder Gebäude ausbreiten können. Die eingesetzte Technik arbeitet vollständig autonom: Für Überwachung und Auslösung wird keine externe Stromversorgung benötigt, sodass der Schutz auch bei Stromausfall zuverlässig funktioniert. Kernstück jeder Anlage sind die druckluftbeaufschlagten, roten Branderkennungselemente (Firetrace Detection Tube) – ein pneumatischer Wärmesensor, der bei Kontakt mit der Strahlungshitze eines Brandes aufplatzt und den Löschvorgang auslöst. Diese Form der automatischen Branderkennung ermöglicht eine sehr frühe Reaktion auf offenes Feuer und verhindert so eine Ausbreitung auf angrenzende Räume.

 

So funktioniert der Löschvorgang – Direkte und Indirekte Systeme

Firetrace Direct System: Löschmittelbehälter direkt über Leitung mit der Löschdüse im Schaltschrank verbunden Firetrace Indirect System: Löschmittelbehälter mit Zuleitung zu separater Löschdüse im geschlossenen Schaltschrank

Firetrace® bietet zwei Systemvarianten für unterschiedliche Einsatzbereiche:

Direktes System: Der Detektionsschlauch übernimmt gleichzeitig Branderkennung und Löschmittelabgabe. Er platzt an der heißesten Stelle auf und wird selbst zur Löschdüse – ideal für kompakte, gut zugängliche Bereiche mit geringem Löschmittel-Einsatz.

Indirektes System: Der Detektionsschlauch dient ausschließlich der Branderkennung. Das Löschmittel wird über ein separates Rohr- oder Schlauchnetz zu strategisch platzierten Löschdüsen geführt, die den Raum gezielt fluten – geeignet für größere oder geschlossene Räume wie Serverräume, Motorräume oder Kabeltunnel. Diese Systeme werden aufgrund des Löschmitteltransports über ein separates Leitungsnetz auch als Niederdrucklöschanlagen bezeichnet.

Jede Anlage wird individuell für den jeweiligen Einsatzbereich berechnet und ausgelegt, sodass Löschmittel und Aufbau exakt auf das zu schützende Objekt abgestimmt sind. Der Einsatz erfolgt automatisch, kann bei Bedarf aber auch manuell ausgelöst werden.

Objektschutz-Löschanlagen für EDV Anlagen, Rechenzentren und Archive

Für sensible Räume wie Rechenzentren, Serverräumen, EDV Anlagen und Archive bietet sich das rückstandsfreie Clean-Agent-Löschmittel Novec™ 1230 besonders an, da es Brände zuverlässig löscht, ohne Elektronik oder Datenträger zu beschädigen. Novec™ 1230 hinterlässt keinerlei Löschmittelrückstände und verursacht damit – anders als Pulver – keine Rückstände auf Platinen, Datenträgern oder in Archiven, wodurch Folgeschäden minimiert werden. Die Flutung des Raums erfolgt in Sekundenschnelle, sodass ein Brand bereits in der Entstehung gelöscht wird – so lassen sich Brände zuverlässig löschen, bevor größerer Schaden entsteht. Diese Lösung eignet sich für viele Anwendungen, in denen empfindliche Einrichtungen und Räume besonders zuverlässig geschützt werden müssen.

CO2-Löschanlagen: schnelle Löschwirkung durch Sauerstoffentzug

Auch Kohlendioxid zählt zu den bewährten Löschmitteln für den technischen Brandschutz. Kohlendioxid-Löschanlagen setzen reines CO2 ein, das im Brandfall über Löschdüsen abgegeben wird. Kohlendioxid verdrängt dabei den Sauerstoff und entzieht dem Brandherd durch den Expansionseffekt bei Austritt zusätzlich Wärme (Wärmeentzug), was die Löschwirkung weiter verstärkt. Da CO2 elektrisch nicht leitfähig ist und keine Rückstände hinterlässt, eignet sich Kohlendioxid besonders für elektrische Schalt- und Steueranlagen im industriellen Brandschutz. Kohlendioxid wird daher häufig dort eingesetzt, wo klassische Löschmittel wie Wasser aufgrund der Elektrik ungeeignet sind. Ein Nachteil von CO2: Die notwendige Konzentration kann für Personen gefährlich werden, weshalb Kohlendioxid-Löschanlagen vorrangig in unbesetzten Bereichen zum Einsatz kommen.

Löschmittel im Überblick

Firetrace® ist mit den gängigen handelsüblichen Löschmittel-Varianten kompatibel und wird projektspezifisch auf Anwendungen, Raum und Klima abgestimmt. Neben Kohlendioxid zählen auch Pulver und Löschschaum zu den möglichen Löschmittel-Optionen im modernen Brandschutz – die Auswahl richtet sich nach der jeweiligen Lösung für Ihren Einsatzbereich und die dortige Brandbekämpfung:

Löschmittel

    Eigenschaft

  Typische Anwendung

Novec™ 1230

    Personensicher, keine Löschmittelrückstände

  Kabeltunnel, Rechenzentren, Fahrzeuge

CO2 / Kohlendioxid

    Schneller Löscherfolg durch Sauerstoffentzug

  EDV-Maschinen, Laborabzüge, Schaltanlagen

Löschpulver (ABC/BC)

    Hohe Löschwirkung bei offener Brandlast

  Abfallentsorgungs- und Schredderfahrzeuge

Löschschaum

    Für spezielle Anwendungsfälle, bindet Wärme durch Verdunstung

  Fahrzeuge, Sonderanwendungen

Welches Löschmittel im Einzelfall am besten geeignet ist, hängt von Löschbereich, Personenschutz und Umgebungsbedingungen ab. Wir beraten Sie gern zur passenden Brandschutzlösung.

Vorteile von Firetrace-Löschanlagen

Firetrace Löschanlage an einer Industriemaschine installiert, mit rotem Detektionsschlauch und Steuermodul

Diese Vorteile bieten Firetrace Feuerlöschanlagen gegenüber klassischen Löschsystemen für Räume und Fahrzeuge. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

Autonome Funktion: keine externe Stromversorgung für Auslösung nötig, dadurch zuverlässiger Schutz auch im Brandfall

Schneller Löscherfolg direkt an der Entstehungsquelle, bevor sich der Brand ausbreitet

Geringe Löschmittelmenge durch präzisen Raumschutz statt vollflächiger Flutung – ein klarer Vorteil gegenüber Sprinkleranlagen

Kaum Rückstände, dadurch geringere Folgeschäden an Einrichtungen

Mittels Druckschaltern können Signale an Management-Systeme oder Steuerungen bei Störungen und Auslösen der Systeme gesendet werden

Breites Löschmittel-Portfolio – von Kohlendioxid bis Pulver

Einfacher Aufbau, Installation meist in wenigen Stunden möglich

Bewährte Löschwirkung und langjährige Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen

Anwendungsbereiche von Firetrace-Löschanlagen

Unsere Löschanlagen schützen Objekte in ganz unterschiedlichen Bereichen – von Fahrzeugen über Industrieanlagen bis zu sensiblen Räumen:

Fahrzeuge

Busse – Motorraum, Generator, elektrische Systeme

Fahrzeuge zum Transport von Menschen mit Behinderung – Motorraum, Generator, elektrische Systeme

Automobile – Motorraumschutz für PKW und Sonderfahrzeuge

Abfallentsorgungsfahrzeuge – Sammel- und Verdichtungsbereich

Industrie & Produktionsanlagen

CNC- & Metallbearbeitungsmaschinen – Kohlendioxid je nach Maschinentyp

Hafenanlagen – Reach Stacker, Krane, Umschlaggeräte

Windenergieanlagen – Gondel und Turmfuß

Elektronik, EDV Anlagen & Gebäude

Schaltschränke & Elektronikbrände – saubere Löschmittel, IP-Schutz bleibt erhalten

Computer & Server – Novec™ 1230

Laboratorien (Luftabzug) – Kohlendioxid oder Pulver

Kabeltunnel – Novec™ 1230, Direct-Niederdrucklöschanlage (Low-Pressure System)

Flughäfen – Schaltschränke, Fahrzeuge, Gepäckabfertigung

Ihre Anwendung ist nicht dabei? Firetrace® lässt sich für nahezu jeden Einsatzbereich individuell auslegen. Nutzen Sie unser Anfrageformular für eine unverbindliche Beratung.



Schaltschrank mit Sicherungsautomaten, Schützen und Steuerungsmodul – typisches Brandrisiko durch Lichtbogenfehler Schaltschrank mit Schützen und Verkabelung, im Eck integrierte Firetrace-Löschanlage mit rotem Detektionsschlauch Firetrace-Löschanlage mit rotem Detektionsschlauch an einer CNC-Maschine mit Kühlschmierstoff-System installiert Firetrace-Detektionsschlauch im Innenraum einer CNC-Maschine, verlegt entlang der Kühlmittelschläuche Schaltschrank mit mehreren Steuerungskomponenten und darüber verlegtem Firetrace-Detektionsschlauch

 

Zertifizierungen und Qualität

Firetrace®-Löschanlagen verfügen über mehr als 20 internationale Zulassungen, u. a. UL, CE, FM und ULC, und stehen damit für geprüften Brandschutz. Für Busse sind zudem P-Mark- und R107-zertifizierte Systeme erhältlich. Eine laufende Produktüberwachung garantiert gleichbleibend hohe Qualität.

Beratung anfordern

Die Installation erfolgt in der Regel durch geschulte Facherrichter — auf Wunsch auch durch speziell geschultes Personal des Objektherstellers. Umbra FSP unterstützt Sie mit Schulungen, Systemplanung, Materiallieferung und Ersatzteilservice.

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Weitere Details zu den Systemkomponenten und Systemausführungen finden Sie in unserer Produktbeschreibung.

Informationen und Videos finden Sie auf der englischsprachigen Seite von Firetrace.

 

Ein Firetrace-Löschsystem in einem geschlossenen Schaltschrank löscht offenes Feuer automatisch, ohne externe Stromversorgung oder Steuerzentrale

Technische Mitteilung August 2015 - Detektionsschlauch

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Firetrace Objektlöschanlage? Firetrace ist ein autonomes Feuerlöschsystem, das direkt am Objekt — z. B. in einer Maschine, einem Schaltschrank oder einem Fahrzeugmotorraum — installiert wird. Ein druckluftgefüllter Detektionsschlauch erkennt einen Brand an seinem Entstehungsort und löst die Löschung ohne externe Stromversorgung oder Steuerzentrale aus.

Wie funktioniert die Branderkennung bei Firetrace? Der Detektionsschlauch platzt an der heißesten Stelle auf, sobald er einer Flamme oder ausreichend hoher Hitze ausgesetzt ist. Der dadurch entstehende Druckabfall löst unmittelbar die Freigabe des Löschmittels aus – die Löschung erfolgt also genau dort, wo der Brand entsteht.

Was ist der Unterschied zwischen einem direkten und einem indirekten Firetrace-System? Beim Direct System dient der Detektionsschlauch gleichzeitig als Löschleitung; das Löschmittel tritt direkt an der geplatzten Stelle aus. Das eignet sich für offene oder halboffene Bereiche wie Serverracks oder Kabeltrassen. Beim Indirect System übernimmt der Schlauch nur die Detektion, das Löschmittel wird über separate Düsen im gesamten geschlossenen Schutzbereich verteilt – geeignet für vollständig geschlossene Racks, Schränke oder Maschinengehäuse.

Welche Löschmittel setzt Firetrace ein? Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Löschmittel zum Einsatz: rückstandsfreie Clean Agents wie Novec™ 1230 für Elektronik und bemannte Bereiche, Löschpulver für Fahrzeuge und Maschinen, Kohlendioxid für unbemannte Bereiche sowie Schaum für brennbare Flüssigkeiten. Novec™ 1230 ist elektrisch nicht leitend und für den Einsatz an spannungsführenden Anlagen geeignet.

Benötigt eine Firetrace-Anlage Strom? Nein. Firetrace-Systeme arbeiten vollständig autonom über den druckluftgefüllten Detektionsschlauch und benötigen weder Sensorik noch externe Stromversorgung, um Branderkennung und Löschauslösung durchzuführen.

Für welche Anwendungen eignet sich Firetrace? Firetrace schützt überall dort, wo Brände typischerweise direkt an der Quelle entstehen: in Server- und Schaltschränken, CNC- und Metallbearbeitungsmaschinen, Staub- und Luftabzugssystemen, Reinigungsbehältern, Windenergieanlagen, sowie mobil in Fahrzeugen wie Bussen, Baumaschinen, Schwertransportern oder Schienenfahrzeugen. Die vollständige Übersicht finden Sie im Abschnitt Anwendungsbereiche.

Ist Firetrace für Serverräume und Rechenzentren geeignet? Ja. Firetrace bietet für Server- und TK-Anlagen drei Systemvarianten: das Direct System für offene Racks, das Indirect System für geschlossene Racks und Schränke sowie das Total Flooding System zum vollständigen Fluten ganzer Serverräume. Alle Varianten nutzen rückstandsfreie Löschmittel, die Elektronik und Datenträger nicht beschädigen, und erfüllen die Anforderungen der NFPA 75.

Welche Zertifizierungen hat Firetrace? Firetrace-Systeme sind von mehreren unabhängigen Prüfstellen zertifiziert, unter anderem FM, UL, CE und ULC.

Wer installiert eine Firetrace-Anlage? Die Installation erfolgt üblicherweise durch geschulte Facherrichter. Sie kann jedoch auch von speziell geschultem Personal des Objektherstellers – etwa Maschinen- oder Fahrzeugherstellern – selbst durchgeführt werden. Umbra FSP bietet dafür entsprechende Schulungen sowie Unterstützung bei Systemplanung und -berechnung.

Wie erhalte ich eine Firetrace-Anlage für meine Anwendung? Als deutschsprachiger Distributor berät Umbra FSP Sie bei der Auswahl von Löschmittel und Systemvariante und beliefert Errichter, Facherrichter und Hersteller mit den passenden Komponenten. Nutzen Sie unser Anfrageformular für eine individuelle Beratung.

Was brauche ich, um meinen Serverraum vor Brand zu schützen? Für den Brandschutz in Serverräumen eignen sich autonome Löschsysteme mit rückstandsfreien Clean Agents wie Novec™ 1230, da sie im Gegensatz zu Wassersprinklern keine Kollateralschäden an Elektronik und Datenträgern verursachen. Je nach Aufbau kommt entweder ein Direct System für einzelne offene Racks, ein Indirect System für geschlossene Schränke oder ein Total Flooding System für den gesamten Raum infrage. Firetrace bietet für alle drei Varianten zertifizierte Lösungen.

Wie kann ich einen Schaltschrank vor Brand schützen? Schaltschränke lassen sich mit einer kompakten Objektlöschanlage direkt im Schrank ausstatten. Der Detektionsschlauch wird im Innenraum verlegt und löst bei Hitzeentwicklung – etwa durch einen Kabelbrand oder Kurzschluss – automatisch und ohne externe Stromversorgung aus, bevor sich der Brand auf angrenzende Anlagenteile ausbreiten kann.

Wird im Brandfall die Energie von Schaltschrank, CNC Maschinen usw. abgeschaltet? Alle Firetrace Systeme können mit Druckschalter-Einheiten ausgestattet werden. Die Druckschalter können bei Störungen und Alarmen elektrische Signale über potentialfreie Kontakte für die Gerätesteuerung oder übergeordnete Managementsysteme (z.B. BMS, BMZ etc) zur Verfügung stellen.

Welche Brandschutzlösung eignet sich für Maschinen mit brennbaren Kühl- oder Schmierstoffen (z. B. CNC-Maschinen)? Für ölgekühlte Maschinen und andere Anlagen mit brennbaren Flüssigkeiten empfiehlt sich eine Objektlöschanlage direkt im Maschineninnenraum, die den Brand am Entstehungsort löscht, bevor er sich auf die Umgebung ausweitet. Firetrace-Systeme lassen sich individuell auf Größe und Geometrie des Maschinengehäuses auslegen.

Wie schützt man einen Fahrzeugmotorraum vor Brand? Motorräume – insbesondere bei Fahrzeugen mit hoher Brandlast wie Bussen, Baumaschinen oder Abfallentsorgungsfahrzeugen – lassen sich mit autonomen, vibrationsfesten Löschsystemen schützen, die ohne Stromversorgung auskommen und auch unter rauen Einsatzbedingungen zuverlässig funktionieren. Firetrace bietet dafür unter anderem nach P-Mark und R107 zertifizierte Systeme für den ÖPNV. Anzeigeeinrichtungen für den Fahrer ermöglichen diesem jederzeit den Status der Anlage zu prüfen.

Was ist eine automatische Feuerlöschanlage? Eine automatische Feuerlöschanlage erkennt einen Brand selbstständig und löst die Löschung ohne menschliches Eingreifen aus. Bei Firetrace geschieht dies rein mechanisch über einen druckluftgefüllten Detektionsschlauch – es ist weder eine Steuerzentrale noch eine externe Stromversorgung notwendig.

Wie funktioniert Brandschutz ohne Wassersprinkler? Als Alternative zu Wassersprinklern, die insbesondere bei Elektronik und Datenträgern hohe Kollateralschäden verursachen können, kommen Gaslöschanlagen mit rückstandsfreien Clean Agents zum Einsatz. Diese löschen den Brand, ohne Wasserschäden oder Reinigungsaufwand zu verursachen, und sind bei Firetrace auch im spannungsführenden Zustand einsetzbar.

Wie lässt sich ein Kabeltunnel vor Brand schützen? Kabeltunnel und -trassen können mit Firetrace Direct Systemen ausgestattet werden, bei denen der Detektionsschlauch entlang der Kabelwege verlegt wird und im Brandfall direkt an der betroffenen Stelle löscht.

Was unterscheidet Objektschutz von Raumschutz? Objektschutz sichert ein einzelnes Gerät, eine Maschine oder einen Schaltschrank direkt an der Brandquelle – meist mit kleineren, kostengünstigeren Systemen. Raumschutz (z. B. Total Flooding) flutet dagegen den gesamten Raum mit Löschgas und bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene für Brände, die außerhalb des einzelnen Objekts entstehen. Firetrace bietet beide Ansätze, die sich auch kombinieren lassen.

Was ist Novec™ 1230? Ein chemisches Clean-Agent-Löschmittel von 3M, rückstandsfrei, gilt als besonders umweltverträgliche Alternative im Brandschutz.

Was ist NFPA 75? Eine US-amerikanische Brandschutznorm für den Schutz von Informationstechnologie-Ausrüstung, etwa in Rechenzentren und Serverräumen.

Was ist P-Mark? Ein schwedisches Zertifizierungssystem (SP Fire 1053) für Brandschutzsysteme in Bussen und Nutzfahrzeugen.

Was ist R107? Eine UN-ECE-Regelung, die Sicherheitsanforderungen an Fahrzeuge der Klassen M2 und M3 (u. a. Busse) definiert, einschließlich Brandschutz.

Was ist Total Flooding? Ein Löschprinzip, bei dem ein gesamter Raum mit Löschgas bis zu einer definierten Konzentration geflutet wird, um einen Brand unabhängig vom Entstehungsort zu löschen. Solche Systeme werden im deutschsprachigen Raum auch als Niederdrucklöschanlagen bezeichnet.

 

 

 

 

 

 

 

Computer & Server (Elektronikbrände) 

Löschmittel: FM-200® oder Novec™ 1230 (saubere, rückstandsfreie Reingas-Löschmittel, spannungsfrei einsetzbar)

Server, Netzwerkschränke und IT-Infrastruktur zählen zu den sensibelsten Bereichen im Brandschutz: hohe Wärmeentwicklung, dichte Verkabelung und durchgehender Betrieb erhöhen das Risiko für Kurzschlüsse, defekte Netzteile, Spannungsspitzen und Lichtbogenbildung – die häufigsten Ursachen für Elektronikbrände. Bereits ein kleiner Serverbrand kann zu erheblichen Datenverlusten, Produktionsausfällen und hohen Folgekosten führen. Mit Firetrace® bietet Umbra FSP eine Löschanlage für Serverräume und Serverschränke, die einen Brand direkt am Entstehungsort erkennt und löscht – bevor er sich auf benachbarte Technik ausbreiten oder eine übergeordnete Sprinkleranlage auslösen kann.

Warum eine spezielle Löschanlage für Serverräume sinnvoll ist

Klassische Wassersprinkler sind für IT-Equipment denkbar ungeeignet: Wasser kann Server, Switches und Speichermedien irreparabel beschädigen und Daten unwiderruflich zerstören – der Folgeschaden übersteigt häufig den eigentlichen Brandschaden. Firetrace® setzt deshalb auf saubere, rückstandsfreie Löschmittel wie FM-200® und Novec™ 1230, die Elektronik, Datenträger und elektrische Komponenten nicht beschädigen, keine Reinigung nach der Auslösung erfordern und auch im Betrieb unter Spannung eingesetzt werden können. Das System arbeitet rein pneumatisch und benötigt keine externe Stromversorgung – ein wichtiges Plus für Hochverfügbarkeitsumgebungen und Rechenzentren.

Firetrace® Detection Tubing: Branderkennung direkt am Brandherd

Kernstück jeder Firetrace®-Löschanlage für Serverschränke ist der flexible, druckbeaufschlagte Detektionsschlauch (Firetrace Detection Tubing). Er wird unauffällig im Serverschrank oder entlang von Kabeltrassen verlegt und reagiert direkt auf Hitzeeinwirkung: An der heißesten Stelle platzt der Schlauch auf und wirkt so selbst als Löschdüse. Dadurch wird der Brand gezielt am Entstehungsort gelöscht, statt – wie bei klassischen Raumlöschanlagen – die gesamte Umgebung zu fluten. Die Lösung benötigt keinen zusätzlichen Platz im Rack und lässt sich sowohl in neue als auch in bestehende Serverschränke und 19-Zoll-Racks nachrüsten.

Direct- und Indirect-System: zwei Lösungen für unterschiedliche Anforderungen

Je nach Bauart des Serverschranks bietet Umbra FSP zwei Firetrace®-Systemvarianten an:

       Firetrace Direct System: ideal für offene und halboffene Serverschränke. Der Detektionsschlauch dient gleichzeitig als Sensor und als Löschmittel-Austragsdüse – Erkennung und Löschung erfolgen über dieselbe Leitung. Auch zum Schutz von Kabeltrassen geeignet, ein System deckt bis zu rund 30 Meter Kabellänge ab.

       Firetrace Indirect System: konzipiert für vollständig geschlossene Serverschränke und Technikschränke. Der Detektionsschlauch übernimmt hier ausschließlich die Branderkennung; bei Auslösung wird das Löschmittel über ein separates Düsensystem im gesamten Schrankinnenraum verteilt. Optional ist die Aktivierung über einen Rauchmelder sowie ein Druckschalter zur Alarmierung oder Abschaltung der Stromversorgung möglich.

Für den Schutz ganzer Serverräume und Rechenzentren steht zusätzlich die Firetrace Total Flooding-Lösung zur Verfügung: Sie flutet den Raum mit Löschgas auf eine definierte Konzentration und bietet damit eine zweite Schutzebene für Brände, die außerhalb des Serverschranks entstehen – ergänzend zur punktuellen Löschanlage im Rack.

Vorteile von Firetrace® im Überblick

       Schnelle Branderkennung und Löschung direkt am Brandherd, innerhalb von Sekunden

       Saubere Löschmittel ohne Rückstände – kein Reinigungsaufwand nach dem Löschvorgang

       Kein Stromanschluss erforderlich – rein pneumatische Funktionsweise

       Einsatz an spannungsführender Elektronik möglich, ohne diese zu beschädigen

       Einfache Nachrüstung in bestehende Serverschränke, Racks und Technikräume

       International zertifiziert, u. a. nach UL, CE, FM und ULC

Weltweit sind bereits mehr als 150.000 Firetrace®-Systeme im Einsatz, um geschäftskritische Server- und Telekommunikationstechnik zuverlässig vor Brandschäden zu schützen – von einzelnen Serverschränken bis hin zu kompletten Rechenzentren.

CNC-Maschinen & andere Metallbearbeitungsmaschinen (ölgekühlt, brennbare Flüssigkeiten)

Löschmittel: CO (EDM-Maschinen, IHP-System) bzw. FM-200® (CNC-Maschinen, ILP-System), maschinentypabhängig

CNC-Dreh-, Fräs-, Schleif- und Schneidmaschinen sowie EDM-Anlagen (Funkenerosion) arbeiten häufig mit Kühl- und Schmiermitteln auf Ölbasis – ein Brandrisiko, das leicht unterschätzt wird. Ein heißer Metallspan, ein Werkzeugbruch, ein Programmierfehler oder schon ein kleiner Funke an statischer Elektrizität reicht aus, um das brennbare Öl zu entzünden. Bei EDM-Maschinen ist häufig ein zu niedriger Ölstand die Brandursache. Öl-basierte Maschinenbrände entwickeln hohe Hitze und dichten, schwarzen Rauch und lassen sich mit Handfeuerlöschern oft kaum oder gar nicht beherrschen. Mit Firetrace® bietet Umbra FSP eine automatische Löschanlage für CNC-Maschinen und Metallbearbeitungsmaschinen, die einen Brand direkt im Maschineninneren erkennt und löscht, bevor nennenswerter Schaden entsteht.

Warum Maschinenbrände schnell zu Großschäden werden

Ein unbemerkter Brand in einer Maschine kann diese vollständig zerstören, auf benachbarte Anlagen übergreifen oder sich über Entstaubungs- und Filteranlagen sowie elektrische Leitungen im gesamten Gebäude ausbreiten. Selbst wenn die Sprinkleranlage des Gebäudes anspringt, ist die Maschine danach oft unbrauchbar – die Kollateralschäden durch Löschwasser übersteigen nicht selten die ursprünglichen Brandschäden. Hinzu kommen indirekte Kosten durch Betriebsausfall, verpasste Liefertermine und den möglichen Verlust von Kunden, die ein Vielfaches der direkten Schadenssumme ausmachen können.

Firetrace® Detection Tubing: Branderkennung direkt im Maschineninneren

Kernstück jeder Firetrace®-Löschanlage ist der rote, druckbeaufschlagte Detektionsschlauch (Firetrace Detection Tubing, FDT) – ein pneumatischer Wärmesensor, der bei Kontakt mit der Strahlungshitze eines Brandes aufplatzt und so unmittelbar die Löschauslösung einleitet. Der flexible Schlauch wird unauffällig im Arbeitsbereich der Maschine verlegt und erkennt einen Brand auch dort, wo andere Detektionsmethoden nicht hinreichen. Da die Erkennung direkt an der Brandquelle erfolgt, reagiert Firetrace® deutlich schneller als klassische raumorientierte Löschsysteme und reduziert Folgeschäden erheblich. Häufig kann eine Maschine schon wenige Minuten nach einem Brandereignis wieder in Betrieb genommen werden.

Passende Systemlösung je nach Maschinentyp

Je nach Maschinenart empfiehlt Umbra FSP unterschiedliche Firetrace®-Indirect-Systeme:

       EDM-Maschinen (Funkenerosion): Hier kommt in der Regel ein Firetrace Indirect High Pressure (IHP) CO₂-System zum Einsatz. Der Detektionsschlauch verläuft um den Elektrodenhalter, der sich direkt über dem Ölspiegel befindet, und bietet so eine 360-Grad-Branderkennung. Düsen oberhalb der Ölfläche geben das CO₂ als feinen Nebel ab, damit das brennende Öl nicht aufspritzt und sich der Brand nicht weiter ausbreitet.

       CNC-Dreh-, Fräs-, Schleif- und Schneidmaschinen: Für diese Anwendungen wird üblicherweise ein Firetrace Indirect Low Pressure (ILP) System mit dem Löschmittel FM-200® eingesetzt. Der Detektionsschlauch wird direkt im Arbeitsbereich der Maschine verlegt, erkennt Unregelmäßigkeiten am Herzstück des Geräts und löst im Brandfall eine schnelle, gleichmäßige Löschmittelverteilung über speziell ausgerichtete Düsen aus.

Beide Systemvarianten verfügen über einen optionalen manuellen Auslöser, mit dem das Bedienpersonal die Löschanlage bereits beim ersten Anzeichen eines Brandes selbst aktivieren kann. Zusätzlich sind Druckschalter erhältlich, die Alarme auslösen oder Maschinen, Ölpumpen und Nebelabscheider automatisch abschalten.

Vorteile von Firetrace® für CNC- und EDM-Maschinen

       Schnelle, zuverlässige Branderkennung direkt an der Brandquelle, ohne Stromversorgung

       Reaktion ausschließlich auf Strahlungshitze und Flammen – keine kostspieligen Fehlauslösungen

       Löschmittel kontaminieren keine teuren Kühlschmierstoffe oder Schmiermittel

       Löschmittel sind ungiftig, hinterlassen keine Rückstände und sind nicht leitfähig

       Verhindert die Aktivierung der Gebäude-Sprinkleranlage und damit aufwendige Kollateralschäden

       Vorkonfigurierte Systeme lassen sich einfach in neue wie bestehende Maschinen integrieren

       Beeinträchtigt Maschinenbetrieb und Wartung nicht

       International zertifiziert, u. a. nach UL, CE, FM und ULC

Weltweit schützt Firetrace® mehr als 10.000 Maschinen bei nahezu allen gängigen Maschinenherstellern und ist sowohl für neue als auch bereits im Betrieb befindliche Anlagen geeignet – unabhängig vom Hersteller der Maschine.

Schaltschränke (Elektronikbrände)

Löschmittel: sauberes Löschmittel (Clean Agent, z. B. Reingas), rückstandsfrei für Elektronik und IP-Schutzklasse

Schaltschränke, Motor Control Center (MCC), elektrische Verteilerschränke, Kabeltrassen, USV-Anlagen und Transformatoren gehören zu den am häufigsten anzutreffenden Brandrisiken in Industrie- und Gewerbebauten. Drahtbruch und Materialermüdung, fehlerhafte Installation, überlastete Stromkreise, Geräteausfälle und weitere umgebungsbedingte Ursachen können in einem Schaltschrank schnell zu einem Elektronikbrand führen. Bleibt ein solcher Brand unbemerkt, kann er nicht nur den betroffenen Schrank, sondern auch benachbarte Schaltschränke oder sogar das gesamte Gebäude in Mitleidenschaft ziehen. Mit Firetrace® bietet Umbra FSP eine Löschanlage für Schaltschränke, die einen Brand direkt im Schrank selbst erkennt und löscht, bevor er sich ausbreiten kann.

Warum Brandschutz direkt im Schaltschrank sinnvoll ist

Ein einzelner, unkontrolliert brennender Schaltschrank kann in kurzer Zeit benachbarte Schränke erfassen oder sich über Kabeltrassen und Verteilerräume im gesamten Betrieb ausbreiten. Greift in diesem Fall die gebäudeseitige Sprinkleranlage oder rückt die Feuerwehr an, entstehen häufig erhebliche Kollateralschäden an Elektronik und Anlagentechnik, die weit über den eigentlichen Brandschaden hinausgehen. Firetrace® verlagert die Branderkennung und -löschung deshalb direkt in den Gefahrenbereich hinein: Ein wachsender Brand wird so schon im Schaltschrank selbst gestoppt, bevor er auf andere Gebäudebereiche übergreift und größere Löschmaßnahmen erforderlich macht.

Firetrace® Detection Tubing: Branderkennung im Schrank selbst

Kernstück jeder Firetrace®-Löschanlage ist der rote, druckbeaufschlagte Detektionsschlauch (Firetrace Detection Tubing, FDT), der im und um den Schaltschrank verlegt wird und so die Branderkennung dicht an der eigentlichen Gefahrenquelle ermöglicht. Der Schlauch ist elektrisch nicht leitfähig und kann häufig über bereits vorhandene Kabelwege in den Schrank geführt werden – ein zusätzliches Bohren von Öffnungen ist in der Regel nicht notwendig. Da Erkennung und Löschung direkt im Schrankinneren erfolgen, verkürzt sich die Löschzeit deutlich gegenüber Systemen, bei denen das Löschmittel erst von außen in den Schrank eindringen oder sich in luftdichten Teilbereichen erst eine ausreichende Löschmittelkonzentration aufbauen muss.

Direct- und Indirect-System: zwei Lösungen für unterschiedliche Schaltschränke

Je nach Anwendung bietet Umbra FSP zwei Firetrace®-Systemvarianten für Schaltschränke an:

       Firetrace Direct System: Der Detektionsschlauch wird direkt im Schaltschrank verlegt und übernimmt gleichzeitig die Funktion der Löschmittel-Austragsdüse. An der Stelle der höchsten Hitzeentwicklung platzt der Schlauch auf, sodass das Löschmittel unmittelbar am Brandherd austritt. Das Direct System arbeitet vollautomatisch und eignet sich auch zum Schutz von Kabeltrassen und Kabelkanälen.

       Firetrace Indirect System: Der Detektionsschlauch übernimmt hier ausschließlich die Branderkennung im Schrankinneren. Bei Auslösung wird das Löschmittel über ein separates Düsensystem im gesamten Schaltschrank verteilt. Optional ist die Aktivierung über einen Rauchmelder, ein externes Alarmsystem oder einen manuellen Auslöser möglich; auch eine Integration in SCADA-Systeme und andere übergeordnete Brandmeldesysteme ist realisierbar.

Beide Systeme lassen sich sowohl im, am als auch in unmittelbarer Nähe des Schaltschranks installieren und beeinflussen die Schutzart (IP-Klasse) des Schranks nicht.

Vorteile von Firetrace® für Schaltschränke

       Schnelle, zuverlässige Branderkennung direkt im Schaltschrank

       Saubere Löschmittel – sicher für Personen, Geräte und Umwelt, kein Reinigungsaufwand nach der Auslösung

       Einfache Nachrüstung in neue wie bestehende Schaltschränke

       Beeinträchtigt Installation und Wartung der Schaltanlage nicht

       Detektionsschlauch ist elektrisch nicht leitfähig und kann bestehende Kabelwege nutzen

       Keine Beeinträchtigung der IP-Schutzart des Schaltschranks

       Kein Stromanschluss erforderlich – das System ist vollständig autark

       Integrierbar in SCADA- und andere übergeordnete Brandmeldesysteme

       International zertifiziert, u. a. nach UL, CE, FM und ULC

Firetrace® wird von führenden Herstellern von Motor Control Centern (MCC) und Frequenzumrichter-Schaltschränken (VFD) anerkannt und empfohlen und schützt weltweit mehr als 75.000 Anlagen vor den Folgen von Elektronikbränden.

Kabeltunnel

Löschmittel: 3M™ Novec™ 1230 (Reingas, Direct Low-Pressure System)

Ein Brand in einem unterirdischen Kabeltunnel ist ein besonders kritisches Ereignis: Der eingeschränkte Zugang und die schwierigen Arbeitsbedingungen erschweren sowohl die Brandbekämpfung als auch die Rettung von Personal vor Ort. Kabel sind in solchen beengten Bereichen häufig die Hauptursache für Brände – dicht gebündelt und in großer Menge erzeugen sie viel Wärme und können an praktisch jeder Stelle ihrer Länge entzünden, was Erkennung und Löschung eines Kabelbrandes besonders anspruchsvoll macht. Klassische Tunnellöschanlagen benötigen regelmäßige Brandabschnitte, aufwendige Detektions- und Steuerungstechnik und meist große Mengen Wasser oder anderer Löschmittel – mit entsprechend hohen Kosten für Installation und Wiederbefüllung nach einer Auslösung. Mit Firetrace® bietet Umbra FSP eine gezielte Löschanlage für Kabeltunnel, die einen Brand direkt an der betroffenen Kabeltrasse erkennt und löscht.

Firetrace Direct Low-Pressure System mit Novec™ 1230

Für den Schutz langer Kabeltrassen in Tunneln setzt Firetrace® auf das Direct Low-Pressure (DLP) System in Verbindung mit dem Löschmittel 3M™ Novec™ 1230. Bei einem Brand oder einem schnellen Temperaturanstieg platzt der rote Firetrace Detection Tube (FDT) an der heißesten Stelle auf und gibt das Löschmittel unmittelbar am Brandherd ab – der Brand wird so direkt an seiner Quelle niedergeschlagen. Novec™ 1230 ist nicht toxisch, bei normaler Löschkonzentration sicher für Personen und damit ideal für den Einsatz in beengten, gegebenenfalls besetzten Bereichen wie Tunneln geeignet. Optional lässt sich ein Druckschalter integrieren, der bei Auslösung die Stromversorgung abschaltet, um eine Rückzündung zu verhindern, und der sich zudem in ein bestehendes SCADA-System einbinden lässt – so kann der genaue Auslöseort lokalisiert werden, ohne den gesamten Tunnelabschnitt fluten zu müssen.

Geeignet für die rauen Bedingungen im Tunnel

Der Firetrace Detection Tube ist unempfindlich gegenüber Staub, Schmutz, Feuchtigkeit und den typischen Temperaturschwankungen in Tunnelumgebungen. Da das System rein pneumatisch arbeitet, ist keine externe Stromversorgung notwendig – es entsteht keine zusätzliche Belastung der elektrischen Anlage, und die Löschanlage bleibt auch bei einem allgemeinen Stromausfall einsatzbereit. Nach einer Auslösung lässt sich in der Regel nur der ausgelöste Schlauchabschnitt austauschen; mit einem vorgehaltenen, bereits befüllten Löschmittelbehälter ist das System innerhalb weniger Minuten wieder betriebsbereit – für minimale Ausfallzeiten im laufenden Betrieb.

Vorteile von Firetrace® für Kabeltunnel

       Detektionsschlauch lässt sich über große Distanzen entlang der Kabeltrasse verlegen

       Keine externe Stromversorgung notwendig, sehr geringer Wartungsaufwand

       System löst ausschließlich im tatsächlichen Brandfall aus – keine Fehlalarme

       Montage in wenigen Stunden möglich, einfache Nachrüstung bestehender Kabeltrassen

       Druckanzeige ermöglicht eine schnelle Funktionskontrolle des Systems

       Optionaler Druckschalter signalisiert eine Auslösung und ermöglicht die Integration in Brandmelde- und Gebäudeleitsysteme

       Schnelle Löschwirkung minimiert den Schaden an Kabeln und Anlagentechnik

       Nach einer Auslösung in kurzer Zeit wieder einsatzbereit

Firetrace®-Systeme sind international vielfach anerkannt, unter anderem durch Factory Mutual (FM), UL/ULC sowie eine ISO-9001-zertifizierte Qualitätssicherung in Herstellung und Prüfung.

Laboratorien (Luftabzug)

Löschmittel: FM-200® (HFC-227ea), CO oder Löschpulver, je nach Anwendung ausgewählt

Der Umgang mit chemischen Substanzen und Gemischen in Laboratorien ist mit erheblichen Risiken verbunden: Dämpfe, Gase, Staub und Aerosole können brennbar, infektiös, toxisch oder ätzend sein. Laborabzüge (Fume Hoods) schützen das Laborpersonal zuverlässig vor dem Einatmen gefährlicher Stoffe – gegen das Risiko eines Brandes bieten sie jedoch kaum Schutz. Zündquellen wie Gasbrenner, Heizplatten oder pyrophore Substanzen sowie die Reaktivität vieler Chemikalien und Reagenzien machen den Laborabzug zu einem relevanten Brandrisiko. Mit Firetrace® bietet Umbra FSP eine Löschanlage für Laborabzüge, die einen Brand direkt im Abzug erkennt und löscht, bevor er sich ausbreiten kann.

Warum klassische Detektion im Laborabzug versagt

Manche Systeme nutzen herkömmliche Sprinklerköpfe zur Branderkennung im Abzug. Das Problem dabei: Die starke Luftströmung im Abzug lenkt Hitze und Flammen je nach Lage des Brandherds in unterschiedliche Richtungen, sodass sie den punktuell angebrachten Sprinklerkopf am Zylinder häufig gar nicht oder erst sehr spät erreichen. Bis genug Hitze für eine Auslösung zusammenkommt, kann der Schaden bereits erheblich sein. Wird ein Brand im Abzug nicht frühzeitig gestoppt, breitet er sich aus, zerstört den Abzug und macht im schlimmsten Fall die Auslösung der gebäudeseitigen Sprinkleranlage erforderlich – mit entsprechenden Wasserschäden, die den eigentlichen Brandschaden häufig noch übersteigen.

Firetrace® Detection Tubing: Branderkennung genau dort, wo Hitze und Flammen hingezogen werden

Der rote, flexible Firetrace Detection Tube (FDT) wird hinter den Leitblechen (Baffles) des Laborabzugs sowie quer über die Abluftöffnungen verlegt – also genau an den Stellen, an die ein Brand durch die Luftströmung im Abzug zwangsläufig gezogen wird. Sobald der Detektionsschlauch eine Hitze von etwa 100 °C erreicht, platzt er auf und löst automatisch die Löschmittelabgabe aus. Da die Detektion jeden wahrscheinlichen Weg von Hitze und Flammen abdeckt, reagiert Firetrace® deutlich schneller als klassische Detektionsmethoden – der Brand wird gelöscht, bevor er sich auf den gesamten Abzug oder das Labor ausbreiten kann. Das System löscht zuverlässig auch dann, wenn der Frontschieber (Sash) des Abzugs geöffnet ist.

Firetrace Indirect System für Laborabzüge

Für den Schutz von Laborabzügen empfiehlt Umbra FSP das Firetrace Indirect System: Der Detektionsschlauch übernimmt hinter jedem Leitblech die Branderkennung, während ein separates Rohrleitungsnetz das Löschmittel vom Löschmittelbehälter in den Abzug führt. Je nach Löschmittel und Volumen des Abzugs kommen ein oder mehrere Düsen zum Einsatz, die eine gleichmäßige und vollständige Verteilung des Löschmittels im gesamten Innenraum sicherstellen. Als Löschmittel eignen sich unter anderem FM-200® (HFC-227ea), CO₂ oder Löschpulver – je nachdem, welches Mittel für die jeweilige Anwendung am besten geeignet ist. Neben der vollautomatischen Auslösung steht auch ein manueller Auslöser zur Verfügung; optionale Druckschalter können zusätzlich lokale oder gebäudeseitige Alarme aktivieren oder Gas- und Stromzufuhr in der Nähe des Abzugs abschalten.

Vorteile von Firetrace® für Laborabzüge

       Zuverlässige, automatische Branderkennung und -löschung im 24/7-Betrieb

       Löscht einen Brand innerhalb von Sekunden, bevor er Personen oder Sachwerte gefährdet

       Löscht zuverlässig auch bei geöffnetem Frontschieber des Abzugs

       Verhindert den unkontrollierten Austritt von Dämpfen, die Geräte und Ausstattung beschädigen können

       Schnelle, einfache Installation ohne zusätzliche Bohrungen

       Beeinträchtigt die Schutzart (IP-Klasse) des Abzugs nicht

       Kein Stromanschluss zum Betrieb erforderlich

       Reagiert ausschließlich auf offenes Feuer bzw. Flammen – keine Fehlauslösungen

       Integrierbar in übergeordnete Brandmeldesysteme, optionaler manueller Auslöser verfügbar

       Kompatibel mit den gängigen handelsüblichen Löschmitteln

Weltweit schützt Firetrace® mehr als 15.000 Laborabzüge zuverlässig vor den Folgen von Laborbränden.

Windenergienanlagen (diverse Stellen)

Löschmittel: gängige handelsübliche Löschmittel (u. a. FM-200®, Novec™ 1230, CO, Pulver, Schaum, Wasser), projektspezifisch ausgewählt

Windenergieanlagen stellen für den Brandschutz eine besondere Herausforderung dar: Bei Turmhöhen von teilweise weit über 90 Metern ist im Brandfall eine konventionelle Brandbekämpfung praktisch nicht möglich – häufig bleibt nur, das Feuer kontrolliert ausbrennen zu lassen. Die Folge sind erhebliche Kosten durch Anlagenausfall, Ersatzbeschaffung und aufwendige Beseitigung von Trümmerteilen, neben dem Sicherheitsrisiko für Wartungspersonal. Klassische Löschanlagen sind in der Gondel und am Turmfuß einer Windenergieanlage zudem oft unpraktikabel, da Vibrationen, extreme Temperaturschwankungen, Staub und Luftströmung eine zuverlässige Branderkennung erschweren. Mit Firetrace® bietet Umbra FSP eine speziell für diese Anforderungen geeignete automatische Löschanlage, die genau dort ansetzt, wo Brände in Windenergieanlagen typischerweise entstehen.

Gezielter Schutz der kritischen Bereiche in Gondel und Turm

Firetrace® schützt gezielt die Bereiche in Gondel und Turmfuß einer Windenergieanlage, die als typische Brandrisiken gelten und unter anderem auch im internationalen Brandschutzstandard NFPA 850 für Windenergieanlagen benannt werden:

       Steuerschrank (Control Cabinet)

       Umrichterschrank (Converter Cabinet)

       Hydraulikstation

       Transformator

       Bremssystem

       Kondensatorschrank (Capacitor Cabinet)

Da diese Bereiche innerhalb der größeren Gondel oder des Turms jeweils eigene, abgegrenzte Mikroumgebungen bilden, genügen für ihren Schutz vergleichsweise geringe Löschmittelmengen. Das Ergebnis sind kompakte Systeme, die nur wenig zusätzliches Gewicht und Bauraum benötigen und gleichzeitig Anlage und Personal im Brandfall zuverlässig schützen.

Firetrace® Detection Tubing: robust gegenüber Vibration, Staub und Temperaturextremen

Kernstück jeder Firetrace®-Löschanlage ist der rote Firetrace Detection Tube (FDT) aus einer speziellen, widerstandsfähigen Polymermischung. Er wird durch die zu schützenden Bereiche verlegt und erkennt einen Brand direkt an seinem Entstehungsort. Der Schlauch ist unempfindlich gegenüber Schmutz, Vibration, Erschütterungen und den großen Temperaturschwankungen, wie sie in Windenergieanlagen typisch sind – Bedingungen, unter denen klassische Detektionssysteme häufig versagen. Wird der Detektionsschlauch der Hitze und Strahlungsenergie eines Brandes ausgesetzt, platzt er auf und gibt das Löschmittel unmittelbar am Brandherd ab. Firetrace® lässt sich zudem in die Anlagensteuerung integrieren, um im Brandfall einen Alarm auszulösen und die Windenergieanlage automatisch herunterzufahren.

Direct- und Indirect-System: zwei Lösungen für unterschiedliche Anforderungen

Je nach zu schützendem Bereich bietet Umbra FSP zwei Firetrace®-Systemvarianten an:

       Firetrace Direct System: Der Detektionsschlauch dient gleichzeitig als Branderkennung und als Löschmittel-Austragsdüse. An der heißesten Stelle platzt der Schlauch auf und wirkt selbst als Düse, sodass der gesamte Inhalt des Löschmittelbehälters direkt am Brandherd abgegeben wird.

       Firetrace Indirect System: Der Detektionsschlauch übernimmt hier ausschließlich die Branderkennung. Das Löschmittel wird über Kupfer- oder Edelstahlrohre bzw. flexible Schlauchleitungen zu strategisch platzierten Düsen im geschützten Bereich geführt und dort verteilt.

Vorteile von Firetrace® für Windenergieanlagen

       Schützt mehrere kritische Bereiche der Anlage mit einem einzigen System

       Kein Stromanschluss erforderlich – durchgehender Schutz im 24/7-Betrieb

       Kostengünstige Installation, Wartung und Wiederbefüllung

       Löst eine Abschaltung aus oder sendet ein Signal an das Überwachungssystem der Anlage

       Keine Fehlalarme oder Fehlauslösungen

       Sofortige Branderkennung und Löschmittelabgabe direkt am Brandherd

       Unempfindlich gegenüber Vibration, Staub und Temperaturextremen

       International zertifiziert, u. a. nach UL, CE, FM und ULC

Firetrace®-Löschanlagen lassen sich sowohl in neue als auch in bereits bestehende Windenergieanlagen nachrüsten und schützen weltweit mehr als 150.000 kritische Anlagen unterschiedlichster Branchen vor den Folgen eines Brandes.

Flughäfen

Löschmittel: projektspezifisch je nach Anwendungsbereich (Schaltschrank/IT-Elektronik i. d. R. Reingas/Clean Agent, Fahrzeuge/Container ggf. Pulver)

Flughäfen sind hochkomplexe Infrastrukturen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Brandrisiken – von elektrischen Schaltschränken in Betriebsbereichen und an der Start- und Landebahnbeleuchtung über Serverräume und Leitsysteme des Towers bis hin zu Fahrzeugen, Gepäckabfertigungsanlagen und Sicherheitstechnik. Aufgrund der hohen Personenzahl und der strengen Sicherheitsvorgaben in Flughafenterminals kann bereits ein vergleichsweise kleiner Brand erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb haben: Schon ein kleiner Mülleimerbrand kann die Evakuierung eines Terminalbereichs und eine erneute Sicherheitskontrolle der Reisenden erforderlich machen – mit Verzögerungen, die sich als Kettenreaktion auf den gesamten Flugverkehr der Region auswirken können. Mit Firetrace® bietet Umbra FSP eine Löschanlage, die typische Brandrisiken am Flughafen direkt an ihrer Quelle erkennt und löscht, bevor ein Brand solche Folgen auslösen kann.

Typische Einsatzbereiche am Flughafen

Firetrace®-Löschanlagen schützen am Flughafen unter anderem folgende Bereiche:

       Elektrische Schaltschränke: in Betriebsbereichen, an der Start- und Landebahnbeleuchtung sowie in Passagierterminals

       Elektronik und IT-Infrastruktur: Serverschränke und Rechnerräume, Towersysteme, Funknavigationsanlagen und Telekommunikationszentralen

       Fahrzeuge: Passagiertransporter, Flugzeugschlepper, Enteisungsfahrzeuge, Wartungsfahrzeuge, Tankfahrzeuge, Caterer-Fahrzeuge sowie elektrische Personentransporter im Terminal

       Weitere Bereiche: Sicherheitstechnik und Röntgenanlagen, Gepäckabfertigungssysteme, Aufzüge, Fahrtreppen, Fahrsteige und Müllcontainer

Firetrace® Detection Tubing: Branderkennung direkt im Schrank oder Gerät

Firetrace®-Systeme setzen die Branderkennung direkt in den Schaltschränken, Gehäusen und Anlagen an, in denen ein Brand typischerweise entsteht. Kernstück ist der rote, druckbeaufschlagte Firetrace Detection Tube (FDT), der innerhalb des zu schützenden Schranks oder Gehäuses verlegt wird. Trifft Hitze oder Strahlungsenergie eines Brandes auf den Schlauch, platzt er an dieser Stelle auf und bildet selbst eine Düse, durch die das Löschmittel direkt am Brandherd austritt. Diese Art der Detektion ermöglicht eine sehr schnelle Reaktion und schließt Fehlalarme praktisch aus. Indem der Brand bereits in der Entstehungsphase gestoppt wird, lassen sich Schäden, Betriebsunterbrechungen und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten für den Flugbetrieb in vielen Fällen vollständig vermeiden.

Direct- und Indirect-System für unterschiedliche Anforderungen

Je nach Anwendungsbereich am Flughafen bietet Umbra FSP zwei Firetrace®-Systemvarianten an:

       Firetrace Direct System: Der druckbeaufschlagte Detektionsschlauch dient gleichzeitig als Branderkennung und als Löschmittel-Austragsdüse. Optional lässt sich ein Druckschalter ergänzen, der elektrische Anlagen abschaltet oder lokale bzw. gebäudeseitige Alarme aktiviert.

       Firetrace Indirect System: Der Detektionsschlauch übernimmt hier ausschließlich die Branderkennung. Bei Auslösung wird das Löschmittel über ein separates Schlauch- oder Rohrleitungsnetz zu einer oder mehreren Düsen geführt, die das Gehäuse schnell und vollständig mit Löschmittel fluten. Optional ist eine Aktivierung über einen Rauchmelder oder einen manuellen Auslöser möglich.

Vorteile von Firetrace® für Flughäfen

       Schnelle, zuverlässige Branderkennung direkt an der Brandquelle – in Schrank, Gehäuse oder Fahrzeug

       Minimiert das Risiko von Betriebsunterbrechungen, Evakuierungen und Sicherheitsverzögerungen

       Kein Stromanschluss erforderlich – durchgehender Schutz im 24/7-Betrieb

       Praktisch keine Fehlalarme dank gezielter Detektion direkt am Brandherd

       Einfache Nachrüstung in neue wie bestehende Anlagen, Schränke und Fahrzeuge

       International zertifiziert, u. a. nach UL, CE, FM und ULC

Firetrace®-Löschanlagen sind in zahlreichen Größen erhältlich und schützen weltweit mehr als 150.000 geschäftskritische Anlagen unterschiedlichster Branchen – von einzelnen Schaltschränken bis zu komplexen Infrastrukturen wie Flughäfen.

Hafenanlagen

Löschmittel: projektspezifisch wählbar aus gängigen Löschmitteln – Reingas (FM-200®, Novec™ 1230), CO, Pulver, Schaum oder Wasser, abgestimmt auf Umschlaggerät und Einsatzbedingungen

In Container- und Umschlaghäfen zählt jede Minute: Ungeplante Stillstandzeiten kosten bare Münze, und eine der häufigsten Ursachen dafür sind Brände an mobilen Arbeitsmaschinen. Reach Stacker, Gabelstapler, Portalhubwagen, Portalkrane, Mobilkrane, Zugmaschinen und Lkw, die im Hafen- und Containerumschlag eingesetzt werden, arbeiten praktisch durchgehend unter extremer Belastung – mit leicht entzündlichen, unter Druck stehenden Hydraulikflüssigkeiten sowie Kraftstoff- und Ölleitungen in unmittelbarer Nähe heißer Motorteile und elektrischer Komponenten. Eine undichte Kraftstoffleitung, eine geplatzte Ölzuleitung oder ein gerissener Hydraulikschlauch kann genügen, um einen intensiven, sich rasend schnell ausbreitenden Brand auszulösen – mit entsprechend hohem Risiko für Mitarbeiter sowie kostspieligen Reparaturen und Ausfallzeiten. Mit Firetrace® bietet Umbra FSP eine Löschanlage, die genau auf den Schutz mobiler Umschlaggeräte in Hafenanlagen ausgelegt ist.

Firetrace® Detection Tubing: zuverlässig auch unter rauen Hafenbedingungen

Kernstück jeder Firetrace®-Löschanlage ist der druckbeaufschlagte Detektionsschlauch aus einer speziellen Polymermischung, der flexibel in und um die Gefahrenbereiche mobiler Umschlaggeräte verlegt werden kann. Er funktioniert als linearer, pneumatischer Wärmesensor mit mehreren Erkennungspunkten und platzt bei Kontakt mit der Strahlungshitze eines Brandes auf – das löst automatisch die Abgabe des Löschmittels aus. Der Detektionsschlauch ist unempfindlich gegenüber Schmutz, Erschütterungen, Vibration und den korrosiven Effekten von Salzwasser, die anderen Brandschutzsystemen im Hafenbetrieb häufig zum Verhängnis werden. Da die Detektion direkt im Gefahrenbereich erfolgt, reagiert Firetrace® um ein Vielfaches schneller als klassische Detektionssysteme – jede gewonnene Sekunde reduziert Schaden und Ausfallzeit. In vielen Fällen lässt sich ein Umschlaggerät nach dem Austausch des betroffenen Bauteils umgehend wieder in Betrieb nehmen.

Direct- und Indirect-System: zwei Lösungen für unterschiedliche Anforderungen

Je nach Anwendung bietet Umbra FSP zwei Firetrace®-Systemvarianten für den Hafen- und Umschlagbetrieb an:

       Firetrace Direct System: Der Detektionsschlauch dient gleichzeitig als Branderkennung und als Löschmittel-Austragsdüse. Im Brandfall platzt der Schlauch auf und bildet selbst eine Düse, durch die das Löschmittel schnell und gezielt direkt am Brandherd abgegeben wird.

       Firetrace Indirect System: Der Detektionsschlauch übernimmt hier ausschließlich die Branderkennung. Bei einer Druckentlastung des Schlauchs öffnet sich das Ventil, und das Löschmittel wird über flexible Schlauchleitungen oder Kupfer- bzw. Edelstahlrohre zu strategisch platzierten Düsen im geschützten Bereich geführt. Beide Systeme stehen optional mit einem manuellen Auslöser zur Verfügung, mit dem das Bedienpersonal bereits beim ersten Anzeichen eines Brandes selbst eingreifen kann.

Firetrace®-Systeme sind mit den gängigen handelsüblichen Löschmitteln kompatibel, darunter saubere Löschmittel wie FM-200® oder Novec™ 1230 ebenso wie CO₂, Löschpulver, Schaum oder Wasser. Zusätzlich verfügen Firetrace-Löschmittelbehälter über eine widerstandsfähige Schutzbeschichtung, die die Langlebigkeit der Behälter auch unter den rauen Bedingungen im Hafenbetrieb erhöht.

Vorteile von Firetrace® für Hafenanlagen

       Schnelle, zuverlässige automatische Branderkennung und -löschung ohne Eingreifen des Bedienpersonals

       Vorkonfiguriertes System ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Installation

       Pneumatische Auslösung, kein Stromanschluss zum Betrieb erforderlich

       Beeinträchtigt Betrieb und Wartung der Umschlaggeräte nicht

       Reagiert ausschließlich auf die Strahlungshitze eines Brandes – keine Fehlauslösungen

       Lässt sich so konfigurieren, dass Geräte automatisch abgeschaltet und Alarme ausgelöst werden

       Widerstandsfähig gegenüber Hochdruck-Dampfreinigung und stark salzhaltiger Umgebung

       International zertifiziert, u. a. nach UL, CE, FM und ULC

Firetrace® schützt weltweit mehr als 150.000 geschäftskritische Anlagen und verfügt über langjährige Erfahrung im Schutz von Schwerlast- und Containerumschlaggeräten in Häfen und im intermodalen Güterverkehr.

Automobile

Löschmittel: projektspezifisch wählbar aus gängigen Löschmitteln – Reingas (FM-200®, Novec™ 1230), CO, Pulver, Schaum oder Wasser, abgestimmt auf Motorraum und Fahrzeugtyp

Ein Motorraumbrand entwickelt sich rasend schnell: Innerhalb kürzester Zeit kann sich ein zunächst kleiner Defekt zu einer intensiven, sich schnell ausbreitenden Stichflamme auswachsen, die dichten schwarzen Rauch und giftiges Kohlenmonoxid in den Innenraum drückt. In dieser Situation zählt buchstäblich jede Sekunde – ein sofortiges Verlassen des Fahrzeugs ist meist die einzig sichere Option. Genau hier setzt Firetrace® an: Die automatische Branderkennung und -löschung im Motorraum greift, bevor sich ein Defekt zu einem ausgewachsenen Fahrzeugbrand entwickelt.

Der rote Detektionsschlauch als Herzstück des Systems

Der flexible, rote Firetrace Detection Tube wird gezielt im und um den Motorraum verlegt. Kommt er mit der Strahlungshitze eines Brandes in Kontakt, platzt er an dieser Stelle auf und löst automatisch die Abgabe des Löschmittels aus – direkt am Entstehungsort des Brandes. Da die Erkennung dort ansetzt, wo ein Fahrzeugbrand tatsächlich beginnt, reagiert Firetrace® deutlich schneller als nachträglich wirkende Löschmaßnahmen. Der Schlauch ist zudem unempfindlich gegenüber Schmutz, Fett, Vibration und den Temperaturschwankungen, die im Motorraum eines Fahrzeugs an der Tagesordnung sind, und arbeitet zuverlässig sowohl während der Fahrt als auch im Stand – sogar bei abgestelltem Fahrzeug oder leerer Batterie, da das System rein pneumatisch und unabhängig von der Fahrzeugelektrik funktioniert.

Zwei Systemvarianten, ein Ziel: Löschung direkt am Brandherd

Für den Einbau in Fahrzeuge bietet Umbra FSP zwei Firetrace®-Lösungen an. Beim Direct System übernimmt der Detektionsschlauch zugleich die Funktion der Löschmittel-Austragsdüse: Er platzt an der heißesten Stelle auf und gibt das Löschmittel unmittelbar dort ab, wo der Brand entsteht. Beim Indirect System dient der Schlauch ausschließlich der Branderkennung; das Löschmittel wird über flexible Schlauchleitungen oder Kupfer- bzw. Edelstahlrohre zu fest positionierten Düsen im Motorraum geführt. Beide Varianten lassen sich mit den gängigen handelsüblichen Löschmitteln betreiben – darunter saubere Löschmittel wie FM-200® oder Novec™ 1230, aber auch CO₂, Löschpulver, Schaum oder Wasser – und stehen optional mit einem für den Fahrer leicht zugänglichen manuellen Auslöser zur Verfügung.

Auch für Sonderfahrzeuge mit erhöhtem Schutzbedarf

Besonders wichtig ist der automatische Brandschutz im Motorraum bei Fahrzeugen, bei denen ein sofortiges Verlassen im Brandfall nicht ohne Weiteres möglich oder sogar gefährlich ist – etwa bei gepanzerten Limousinen, Werttransportern oder taktischen Einsatzfahrzeugen von Sicherheitsbehörden. Da der Motorraum solcher Fahrzeuge trotz hoher Panzerung der Fahrgastzelle oft weniger geschützt ist, kann er gezielt angegriffen werden, um das Fahrzeug durch einen Brand handlungsunfähig zu machen. Eine automatische Löschanlage erlaubt es Fahrer und Insassen, im Ernstfall sicher im Fahrzeug zu bleiben, statt sich in einer bedrohlichen Situation außerhalb des Fahrzeugs in Gefahr zu begeben.

Vorteile von Firetrace® im Überblick

       Automatische Auslösung ohne Eingreifen des Fahrers

       Schnelle, unkomplizierte Nachrüstung in praktisch jedes Fahrzeug

       Funktioniert zuverlässig auch während der Fahrt, im Stand sowie bei leerer Batterie

       Reagiert ausschließlich auf Strahlungshitze – keine Fehlauslösungen

       Löschmittel sind sicher für Fahrzeug und Insassen

       Beeinträchtigt Betrieb und Wartung des Fahrzeugs nicht

       Optionaler Druckschalter kann akustische oder optische Alarme auslösen

       International zertifiziert, u. a. nach UL, CE, FM und ULC

Firetrace®-Löschanlagen sind bereits in mehr als 5.000 Fahrzeugen weltweit im Einsatz und schützen Insassen sowie Fahrzeugwert zuverlässig vor den Folgen eines Motorraumbrandes.

Busse

Löschmittel: projektspezifisch gewählt, i. d. R. Gaslöschmittel (Clean Agent), abgestimmt auf Motorraum/Generator/elektrische Systeme des jeweiligen Bustyps

Linienbusse sind in vielen Regionen das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs,  Schulbusse bringen täglich unzählige Kinder sicher zur Schule und wieder zurück. Ein Brand in einem solchen Fahrzeug hat deshalb Auswirkungen, die weit über den reinen Sachschaden hinausgehen: Er gefährdet die Sicherheit der Fahrgäste, kann zu Verletzungen beim Aussteigen oder durch das Feuer selbst führen, unterbricht den Verkehr und verursacht für Verkehrsbetriebe und Kommunen erhebliche Folgekosten durch den Ausfall der Transportkapazität. Nach Angaben der US-Verkehrsbehörde NTSB werden allein in den USA jährlich rund 2.600 Busbrände gemeldet – die Dunkelziffer nicht erfasster Fälle dürfte deutlich höher liegen. Mit Firetrace® bietet Umbra FSP eine automatische Löschanlage, die genau dort ansetzt, wo Busbrände typischerweise entstehen.

Geschützte Bereiche im Bus

Firetrace® schützt gezielt die brandanfälligsten Bereiche von Linien- und Schulbussen:

       Motorraum

       Generator

       Elektrische Systeme

Branderkennung, die den rauen Bedingungen im Busbetrieb gewachsen ist

Das druckbeaufschlagte, hitzeempfindliche Firetrace Detection Tubing wird durch die kritischen Fahrzeugbereiche geführt und platzt bei Kontakt mit der Hitze und Strahlungsenergie eines Brandes auf – das Löschmittel wird daraufhin automatisch freigegeben. Der Schlauch hält den extremen Vibrationen, Verschmutzungen und Temperaturschwankungen stand, die im täglichen Busbetrieb auftreten, und arbeitet vollständig eigenversorgt, also ohne externen Strombedarf. Da er nur auf tatsächliches Feuer oder extreme Hitze reagiert, sind Fehlauslösungen praktisch ausgeschlossen.

Direkte und indirekte Freigabesysteme

Beim direkten Freigabesystem übernimmt der Detektionsschlauch gleichzeitig die Branderkennung und die Löschmittelabgabe: Der Schlauchteil, der der heißesten Brandstelle am nächsten ist, platzt auf und wird selbst zur Löschdüse, durch die der gesamte Inhalt des Löschmittelbehälters direkt am Brandherd freigesetzt wird. Beim indirekten Freigabesystem dient der Detektionsschlauch ausschließlich der Branderkennung; das Löschmittel fließt durch separate Kupfer- oder Edelstahlrohre bzw. Gewebeschläuche zu strategisch platzierten Düsen im geschützten Bereich. Beide Systeme lassen sich mit einem manuellen Auslöser sowie einem Meldemodul ausstatten, das eine Auslösung an das Fahr- oder Wartungspersonal signalisiert.

Vorteile von Firetrace® für Linien- und Schulbusse

       Schnelle, verlässliche Branderkennung direkt im Motorraum, Generator oder elektrischen System

       Kein Strombedarf – Brandschutz rund um die Uhr

       Schneller Einbau in neue wie bestehende Fahrzeuge der Flotte

       Unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen, Vibrationen, Schmutz und Staub

       Keine Behinderung der laufenden Fahrzeugwartung

       Kostengünstiger Schutz für Fahrzeug, elektrische Systeme und Heizungs-/Klimatechnik

       International zertifiziert, u. a. nach UL, CE, FM und ULC

Firetrace® ist bereits in mehr als 10.000 Bussen weltweit im Einsatz. Die Systeme lassen sich unkompliziert durch Wartungspersonal oder geschulte Fachbetriebe in bestehende Fahrzeugflotten nachrüsten.

Fahrzeuge zum Transport von Behinderten und Verletzten

Löschmittel: projektspezifisch gewählt, i. d. R. Gaslöschmittel (Clean Agent), abgestimmt auf Motorraum/elektrische Systeme des jeweiligen Fahrzeugtyps

Ein Fahrzeugbrand ist für jeden Insassen eine gefährliche Situation – für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist die Gefahr jedoch ungleich größer. Wer auf einen Rollstuhl, eine Trage oder fremde Hilfe beim Aussteigen angewiesen ist, kann ein brennendes Fahrzeug nicht in Sekunden verlassen. Schon eine kurze Verzögerung kann hier über schwere Verletzungen oder Schlimmeres entscheiden. Nach Angaben der US-amerikanischen National Fire Protection Association (NFPA) werden in den USA jährlich rund 2.200 Bus- und Schulbusbrände gemeldet – mit einer vermutlich deutlich höheren Zahl nicht erfasster Fälle. Aus diesem Grund schreiben manche lokale und regionale Behörden inzwischen vor, dass Fahrzeuge für den Transport von Personen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität mit einer automatischen Löschanlage ausgerüstet sein müssen – um Fahrpersonal und Rettungskräften die zusätzliche Zeit zu verschaffen, die für eine sichere Evakuierung benötigt wird.

Für die zahlreichen bereits im Einsatz befindlichen Fahrzeuge, die ursprünglich nicht mit einer Löschanlage ausgestattet wurden, muss ein entsprechendes System nachträglich eingebaut werden. Mit Firetrace® bietet Umbra FSP eine zuverlässige, einfach zu installierende und flexibel nachrüstbare Lösung, die sich in eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrzeugtypen integrieren lässt – von Kleinbussen über Behindertentransporter bis zu Rettungs- und Krankentransportfahrzeugen.

Geschützte Bereiche

Firetrace® schützt gezielt die Bereiche, in denen Fahrzeugbrände typischerweise entstehen:

       Motorraum

       Generator

       Elektrische Systeme

Der rote Firetrace Detection Tube wird durch alle relevanten Gefahrenbereiche des Fahrzeugs geführt, sodass die Branderkennung stets dicht an den wahrscheinlichsten Brandquellen liegt. Das druckbeaufschlagte, hitzeempfindliche Polymerschlauchsystem ist unempfindlich gegenüber Staub, Vibration und Erschütterungen, wie sie im täglichen Fahrbetrieb auftreten. Trifft die Hitze und Strahlungsenergie eines Brandes auf den Schlauch, platzt dieser auf und löst automatisch die Freigabe des Löschmittels aus – ganz ohne elektrische Energie und unabhängig vom Zustand der Fahrzeugbatterie.

Warum sich Firetrace® gerade für diese Fahrzeuge eignet

       Schnelle, verlässliche Branderkennung direkt an der Quelle

       Kein Strombedarf zur Aktivierung – durchgehender Schutz im 24/7-Betrieb

       Schnelle Installation in neue wie bereits im Einsatz befindliche Fahrzeuge

       Unempfindlich gegenüber Temperaturextremen, Vibration und Schmutz

       Keine Fehlauslösungen – das System reagiert ausschließlich auf Feuer oder extreme Hitze

       Beeinträchtigt die Wartung des Fahrzeugs nicht

       Kostengünstiger Schutz für Motor, elektrische Systeme und Heizungs-/Klimatechnik

Damit gewinnt das Fahr- und Begleitpersonal im Ernstfall genau die zusätzliche Zeit, die für eine sichere und würdevolle Evakuierung von Fahrgästen mit eingeschränkter Mobilität entscheidend sein kann.

International zertifiziert und bewährt im Fahrzeugeinsatz

Firetrace®-Systeme verfügen über mehr als 20 internationale Zulassungen und Listungen, darunter UL, CE, FM und ULC, und sind bereits in mehr als 10.000 Bussen und Sonderfahrzeugen weltweit im Einsatz. Die Nachrüstung kann unkompliziert durch geschultes Wartungspersonal oder autorisierte Fachbetriebe erfolgen – auch in bereits laufende Fahrzeugflotten.

Abfallentsorgungsfahrzeuge

Löschmittel: projektspezifisch gewählt, i. d. R. Pulverlöschmittel (ABC/BC), abgestimmt auf Fahrzeugtyp und klimatische Bedingungen

Müll- und Wertstoffsammelfahrzeuge, Verdichter-Lkw und mobile Schredder- bzw. Aktenvernichtungsfahrzeuge transportieren täglich große Mengen leicht entzündlicher Materialien: Papier, Pappe, Kunststoffe und andere brennbare Abfälle benötigen oft nur eine kleine Zündquelle, um Feuer zu fangen. Besonders kritisch sind dabei zwei Mechanismen – zum einen können metallische Fremdkörper im Sammelgut beim Verdichten oder Schreddern Funken erzeugen, zum anderen dringen feine Papier- und Materialpartikel selbst bei sorgfältiger Wartung in Lager und mechanische Bauteile ein, wo sie zu Überhitzung und im schlimmsten Fall zu einem Brand führen können. Da das Fahrzeug selbst voller potenzieller Brandlast ist, kann sich ein einmal entstandenes Feuer extrem schnell ausbreiten. Neben dem Verlust des Fahrzeugs drohen erhebliche Haftungsrisiken, wenn ein Brand auf das Gelände oder die Anlage eines Kunden übergreift.

Bis zu zehnmal schnellere Branderkennung als klassische Sprinklerköpfe

Firetrace®-Löschanlagen wurden speziell für den Einsatz in Fahrzeugen entwickelt und halten den Erschütterungen und Vibrationen stand, an denen andere Brandschutzsysteme im mobilen Einsatz häufig scheitern. Entscheidend für eine wirksame Löschung ist eine möglichst schnelle Branderkennung: Der rote Firetrace Detection Tube wird direkt durch die Sammel- und Verdichtungsbereiche des Fahrzeugs geführt und reagiert dadurch auf einen Brand bis zu zehnmal schneller als klassische, hitzeaktivierte Sprinklerköpfe. Der Schlauch ist zugleich robust genug, um den rauen Bedingungen im Inneren eines Abfallentsorgungsfahrzeugs – Staub, Vibration, mechanische Belastung – dauerhaft zu widerstehen, und gleichzeitig zuverlässig genug, um kostspielige Fehlauslösungen praktisch auszuschließen.

Gezielte Löschmittelabgabe direkt im Sammelraum

Im Brandfall gibt Firetrace® über strategisch platzierte Düsen im Sammel- und Verdichtungsbereich des Fahrzeugs Löschmittel in einer Menge ab, die für eine wirksame Löschkonzentration ausreicht, ohne anwesende Personen zu gefährden – je nach Fahrzeuggröße in der Regel zwischen rund 23 und 45 Kilogramm. Zusätzlich zur automatischen Auslösung steht in der Regel ein manueller Auslöser in der Nähe des Bedienpults zur Verfügung, mit dem das Fahrpersonal bereits beim ersten Anzeichen eines Problems selbst eingreifen kann.

Vorteile von Firetrace® für Abfallentsorgungsfahrzeuge

       Vollständig eigenversorgtes System – kein Stromanschluss erforderlich, keine Belastung der Fahrzeugelektrik

       Löschmittelauswahl abgestimmt auf Fahrzeugtyp und klimatische Bedingungen

       Einfacher Aufbau, Installation in der Regel innerhalb weniger Stunden

       Widerstandsfähiger Detektionsschlauch auch unter rauen Einsatzbedingungen

       Praktisch keine Fehlauslösungen und damit keine unnötigen Ausfallzeiten

       International zertifiziert, u. a. nach UL, FM und ULC

Firetrace®-Löschanlagen schützen weltweit kritisches Equipment in zahlreichen Branchen und kommen seit Jahren erfolgreich auch in mobilen Schredder- und Sammelfahrzeugen zum Einsatz.

Landwirtschaftliche Fahrzeuge

Löschmittel: Pulverlöschmittel (Purple K)
Brandschutz für Landmaschinen & Mähdrescher – Automatische Feuerlöschanlage von Firetrace 

Landwirtschaftliche Fahrzeuge wie Mähdrescher, Traktoren und Erntemaschinen gehören zu den teuersten und betriebskritischsten Investitionen in der Landwirtschaft. Ein Maschinenbrand während der Erntezeit bedeutet nicht nur den Verlust von Hunderttausenden Euro – er kann die gesamte Ernte gefährden und zu monatelangen Ausfallzeiten führen.

Das Brandrisiko in der Landwirtschaft ist real


Allein in den USA brennen jährlich nahezu 700 Mähdrescher – mit Sachschäden von über 10 Millionen US-Dollar, noch ohne Ernteverluste und Mietkosten für Ersatzmaschinen gerechnet. Über 75 % dieser Brände entstehen im Motorbereich. Hauptursache ist die Ansammlung von Häckselgut, Staub und organischen Materialien, die sich bei über 40 % der Fälle am heißen Motor oder Abgassystem entzünden – oft in Sekundenschnelle.
Ein Maschinenbrand kann:
•    Die Erntemaschine schwer beschädigen oder zerstören
•    Den Maschinenführer verletzen
•    Die Ernte vernichten
•    Die Ernte verzögern – mit dem Risiko vollständiger Ernteverluste

Die Lösung: Firetrace Automatische Objektlöschanlage


Das Firetrace-System wurde speziell für den rauen Einsatz in landwirtschaftlichen Maschinen entwickelt. Es arbeitet vollständig autark – ohne Stromversorgung – und bietet rund um die Uhr automatischen Schutz, genau dort, wo Brände entstehen: direkt im Motorraum, Hydraulikbereich oder an gefährdeten Stellen der Maschine.
Das Herzstück ist der patentierte rote Firetrace-Detektionsschlauch, der flexibel durch alle zu schützenden Bereiche verlegt wird. Er ist resistent gegen Vibration, Schmutz und Temperaturschwankungen – typische Bedingungen im Erntebetrieb. Trifft Hitze oder Strahlungsenergie eines Feuers auf den Schlauch, platzt dieser gezielt auf und löst sofort die Löschmittelentladung aus – ohne menschliches Eingreifen.

Zwei Systemvarianten für jeden Einsatz


Direktauslösesystem

Beim Direktauslösesystem dient der Detektionsschlauch gleichzeitig als Löschmittelleitung. Platzt er auf, entweicht das Löschmittel direkt am Brandherd – schnell, gezielt und effektiv.

Indirektauslösesystem

Beim Indirektauslösesystem übernimmt der Schlauch nur die Detektion. Das Löschmittel wird über fest installierte Düsen an strategisch platzierten Stellen ausgebracht – ideal für größere oder komplexer aufgebaute Maschinen.

Zertifiziert, bewährt, versicherungskonform


Firetrace-Systeme sind mit über 20 internationalen Zulassungen ausgezeichnet, darunter:
•    UL (Underwriters Laboratories)
•    CE (Europäische Konformität)
•    FM (Factory Mutual)
•    ISO 9001
Viele Versicherungsgesellschaften erkennen das hohe Brandrisiko bei Landmaschinen an und fordern automatische Feuerlöschanlagen inzwischen als Voraussetzung für den Versicherungsschutz.

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